Familienstellen & Organisationsstellen

"Warum nur habe ich dauernd Probleme beim Einschlafen?", "Wieso stehe ich auf Kriegsfuss mit meinem zweitältesten Kind?", "Weshalb kommt das neue Projekt nicht zum Laufen?", oder "Seit Kindheit traue ich mir keinen Erfolg zu, weshalb nur?" - unzählige Fragestellungen können mit Hilfe von Familien- und Organisationsstellen betrachtet und erhellt werden.

 

Erkennen, wo aus Liebe an bekannten Mustern festgehalten wird. Ein Bild entstehen lassen, welches die nächsten klärenden Schritte ins Blickfeld rückt. Erfahren, wo ein Ausgleich fehlt, inadäquate Positionen eingenommen werden, vermeintlich eigene Gefühle gar zu jemand anderem gehören oder fehlende Informationen ans Licht gebracht werden können.

 

Ich persönlich erkenne im Familienstellen und seinen Wirkungen die Kraft, Weisheit und Liebe der Schöpfung. Wie die Schöpfung jedem einzelnen Leben seinen Sinn gibt, indem wichtige Erfahrungen als Geschenk an die Nachkommen weitergereicht werden. Auch haben schon viele Naturvölker seit Urzeiten diese Zusammenhänge erkannt und mit z.T. ähnlichen Methoden für Problemlösungen gearbeitet.

 

 

Ich darf auf folgende persönliche Angebote hinweisen, welche im Detail auf den jeweiligen Seiten beschrieben sind:

 

 

"Den Ahnen gedenken ..." (31. Oktober des Nachts...)

 

 

Familienstellen und Organisationsstellen" in Winterthur (Fachgruppe Systemische Arbeiten)

 

(ca. alle zwei Monate, jeweils Samstags von 11-16 Uhr)

 

Kurze Beschreibung zum Familien- und Organisationsstellen

 

 

Das Familien- und Organisationsstellen ist eine Arbeitsmethode der Psychologie und Metaebene. Sie nutzt die vorhandenen Energien des Bewussten und Unterbewussten. Sichtbar gemacht wird die Energie durch eine gruppentherapeutische Form.

 

Bert Hellinger, der Begründer des Familienstellens in Europa, geht davon aus, dass unser Handeln durch vorhandene Bindungen beeinflusst wird. Die Bindungen sind entstanden durch die Zugehörigkeit zu einem System (Familie, Arbeitsbereich).

 

 

Zwischen jedem Element dieses Systems sind Beziehungen vorhanden. Jede Veränderung eines Elements des Systems hat automatisch eine Wirkung auf die anderen Elemente, welche ihrerseits reagieren - oft unbewusst.

 

 

Jeder Mensch ist Teil eines Familiensystems und trägt damit Anteile an den Problemen der anderen Familienmitglieder, unabhängig davon, ob er/sie etwas weiss oder nicht.

 

 

Im Familienstellen geht es um die Wahrnehmung der Zugehörigkeit, der Ordnung und des Ausgleichs - Geben und Nehmen. Es wird darauf geachtet, was vorhanden ist (lebendige Wirklichkeit) und nicht nach Lehre und Theorie vorgegangen. Es geht darum, das Wesentliche wahrzunehmen und sichtbar zu machen.

 

 

Um wahrnehmen zu können, muss sich der Therapeut dem Klienten absichtslos und mit der Bereitschaft zu einer Beziehung zuwenden. Es ist eine Verbindung mit höchster Liebe, Achtung und Distanz notwendig.

 

 

Das Ziel der Familienaufstellung besteht darin, Zusammenhänge sichtbar zu machen, um darüber nachdenken zu können.

 

Der Mensch kommt aus der Familie, ihr verdankt er das Leben mit allen Möglichkeiten und Grenzen und wird dadurch in bestimmte Schicksale hineingezogen. Daraus ergibt sich, dass die Familie das Stärkste ist,die Elternschaft das Wesentlichste.

 

 

Man kann sich nicht aus dem Familienystem ausklinken. Es geht nicht darum, sich von den Eltern und Vorfahren zu befreien, sondern die Beziehung zu ihnen zu klären.

 

 

Die Aufgabe des Familienstellens ist, die unbewussten Verbindungen und Vernetzungen bewusst zu machen und die ursprüngliche Liebe wieder in sinnvollen Bahnen zum Fliessen zu bringen. Die Aufstellung widerspiegelt das Unbewusste eines Familiensystems, dabei wird unterschieden zwischen Gegenwarts- und Herkunftsfamilie.

 

 

Für Organisationen gelten folgende Unterschiede. Die Zugehörigkeit ist meist freiwillig, zeitlich begrenzt und erstreckt sich über Gründer, Mitarbeiter, Geldgeber, Kunden, Zulieferanten. Die Grenze wird je nach Thema anders aussehen. Die Ordnung definiert sich nicht wie in der Familie hauptsächlich zeitlich, sondern über die Funktion, Position, Aufgabe, Kompetenz, finanzielle Beteiligung, Engagement und anderes.

 

 

Die/der Klient/in bittet Teilnehmer/innen, stellvertretend die Rolle eines Familien- bzw. Organisationsmitgliedes zu übernehmen. Dabei braucht der/die Therapeut/in keine (auch sogenannte versteckte Aufstellungen sind möglich) oder nur wenige charakterisierende Informationen zu den Familienmitgliedern (z.B. schicksalsschwere Ereignisse, markante Charaktereigenschaften). Die/der Klient/in stellt die Stellvertreter/innen im Raum nach seinen Gefühlen und Impulsen ohne zu überlegen auf. Die/der Therapeut/in leitet und beendet den Ablauf des Geschehens.